Lesbische Selbstbehauptung in der DDR

Karin Dauenheimer zwischen Kirche, Staat und gelebter Utopie
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ISBN / EAN 978-3-374-07996-4
Autor Teresa Tammer
Verlag Evangelische Verlagsanstalt
Form Digitalprodukt / E-Book
Erscheinung 20.03.2026
Sprache Deutsch
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Beschreibung

An welche Grenzen Menschen in der DDR stießen und wie es gelang, diese Grenzen zu verschieben, macht die Lebensgeschichte von Karin Dauenheimer auf eindrucksvolle Weise deutlich. Als Theologin, Feministin, Lesbe und alleinerziehende Mutter entsprach sie nicht den Erwartungen von Staat und Gesellschaft. Gegen alle Widerstände erkämpfte sie sich dennoch ihren Platz und setzte sich für politische Veränderungen ein. So gründete Karin Dauenheimer 1983 den »Kirchlichen Arbeitskreis Homosexualität« in Dresden, schrieb für eine feministische Untergrundzeitschrift und organisierte Frauenfeste, die zum wesentlichen Impuls für die Entstehung einer DDR-weiten Lesbenbewegung wurden. Über Jahre hinweg war sie deshalb im Visier der Staatssicherheit.
Das Buch gibt Einblick in ein bisher wenig bekanntes Kapitel der DDR-Geschichte. Auf der Grundlage von autobiografischen Texten, Interviews und Archivmaterial erzählt es von einem bewegten Leben und dem Ringen um Selbstbehauptung in einer Diktatur. Zahlreiche Fotos und Originalquellen vermitteln einen unmittelbaren Eindruck von dieser Zeit.

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